Gott Faehret Auf Gen Himmel


Gott fähret auf gen Himmel
mit frohem Jubelschall,
mit prächtigem Getümmel
und mit Posaunenhall.
Lobsingt, lobsinget Gott;
lobsingt, lobsingt mit Freuden
dem Könige der Heiden,
dem Herren Zebaoth!

Der Herr wird aufgenommen,
der ganze Himmel lacht:
um ihn gehn alle Frommen,
die er hat freigemacht.
Es holen Jesum ein
die lauten Cherubinen;
den hellen Seraphinen
muß er willkommen sein.

Wir wissen nun die Stiege,
die unser Haupt erhöht,
wir wissen zur Genüge,
wie man zum Himmel geht.
Der Heiland geht voran,
will uns nicht nach sich lassen;
er zeiget uns die Straßen,
er bricht uns sichre Bahn.

Ade mit deinen Schätzen,
du trugesvolle Welt!
Dein Kot kann nicht ergötzen.
Weißt du, was uns gefällt?
Der Herr ist unser Preis,
der Herr ist unsre Freude
und köstliches Geschmeide,
zu ihm gilt unsre Reis’.

Wann soll es doch geschehen,
wann kömmt die liebe Zeit,
daß wir ihn werden sehen
in seiner Herrlichkeit?
Du Tag, wann wirst du sein,
daß wir den Heiland grüßen,
daß wir den Heiland küssen?
Komm, stelle dich doch ein!