Ich Bete An Die Macht Der Liebe


Ich bete an die Macht der Liebe,
die sich in Jesu offenbart;
ich geh mich hin dem freien Triebe,
mit dem ich Wurm geliebet ward;
ich will, anstatt an mich zu denken,
ins Meer der Liebe mich versenken.

Ich liebt und lebte recht im Zwange,
Als ich mir lebte ohne dich.
Ich wollte dich nicht ach, so lange!
Doch liebtest du und fuchtest mich.
O wenn doch dies der Sünder wüßte,
Sein Herz wohl bald Dich lieben müßte!

Im diesem theuren Jesusnamen
Das Vaterherze öffnet sich:
Ein Brunn der Liebe, Fried und Freude
Quillt nun so nach, so mildiglich
Mein Gott wenns doch die Sünder wüßte,
Sein Herz wohl bald Dich lieben müßte!

Lob sei dem hohe Jesusnamen
In dem der Liebe Quell entspringt,
Von dem hier alle Bächlein kamen,
Aus dem die selge Schaar dort trinkt
Wie beugen sie sich ohne Ende!
Wie falten sie die frohen Hände!