Ich Hab Mich Gott Ergeben Dem Liebsten V


Ich hab mich Gott ergeben,
dem liebsten Vater mein;
hier ist kein Immerleben,
es muß geschieden sein.
Der Tod kann mir nicht schaden,
er ist nur mein Gewinn;
in Gottes Fried und Gnaden
fahr ich mit Freud dahin.

Mein Weg geht jetzt vorüber,
o Welt, was acht ich dein?
DerHimmel ist mir lieber,
da muß ich trachten ein;
mich nicht mit Sünd beladen,
weil ich wegfertig bin;
in Gottes Fried und Gnaden
fahr ich mit Freud dahin.

Ach selge Freud und Wonne
hat mir der Herr bereit’t,
da Christus ist die Sonne,
Leben und Seligkeit.
Was kann mir doch nun schaden,
weil ich bei Christo bin?
In Gottes Fried und Gnaden
fahr ich mit Freud dahin.

Geseg’n euch Gott, ihr Meinen,
ihr Liebsten allzumal,
um mich sollt ihr nicht weinen,
ich weiß von keiner Qual;
den rechten Port noch heute
nehmt fleißig ja in Acht;
in Gottes Fried und Freuden
fahrt mir bald all hernach.