Wie Bist Du Mir So Innig Gut


Wie bist du mir so innig gut,
mein Hoherpriester Du!
Wie kräftig spricht Dein teures Blut
und bring mein Herz zur Ruh.

Wenn mein Gewissen zagen will
Vor meiner Sündenschuld,
so macht Dein Blut mich wieder still,
setzt mich bei Gott in Huld.

Es gibt dem schwerbedrückten Sinn
Freimütigkeit zu Dir,
daß ich in Dir zufrieden bin,
wie arm ich bin in mir.

Bin ich gestrauchelt hier und da
Und will verzagen fast,
spür Dein Versöhnungsblut ich nah;
das nimmt mir meine Last.

Es lindert meinen tiefen Schmerz
Durch seine milde Kraft,
es stillet mein verstörtes Herz
und neuen Glauben schafft.

Zieh mich in Dein versöhnend Herz,
mein Jesus, tief hinein,
laß es in aller Not und Schmerz
mir Burg und Zuflucht sein!