Wir Danken Dir Gott Fuer Und Fuer


Wir danken dir,
Gott! für und für,
Daß du dein wort
Auch diesem ort
Mit hellem schein
Erhalten rein,
Und bitten dich,
Laß sicherlich
Je mehr und mehr
Die reine lehr
Ausbreiten sich zu deiner ehr’.

Der schatz ist theu’r,
Drum wehr und steu’r
Der feinde trutz,
Halt selber schutz,
Daß sie mit list
Und mort gerüst’t,
Das schöne licht
Auslöschen nicht.
Laß ihren rath,
Der früh und spat
Läuft wider uns, nicht finden statt.

Gib solche leut,
Die ungescheut
Uns zeigen an
Die rechte bahn,
Die du bereit’t
Zur seligkeit,
Mit deinem Geist
Ihn’n hülfe leist’,
Daß nicht mit macht
Wird herzgebracht
Des alten gräuels finstre nacht.

Darinnen nicht
Ein fünklein licht
In angst und leid
Von trost und freud.
Dein wort allein
Kann tröstlich sein,
Dasselb’ erhalt’
Bei jung und alt
Bis an ihr eind’,
Und stürz’ behend,
Der uns raubt wort und sacrament.