Wohl Einem Haus Wo Jesus Christ


Wohl einem Haus, wo Jesus Christ
allein das All in Allem ist!
Ja wenn er nicht darinnen wär:
wie finster wär’s, wie arm und leer!

Wohl, wenn der Mann, das Weib, das Kind
im rechten Glauben einig sind,
zu dienen ihrem Herrn und Gott
nach seinem willen und Gebot!

Wohl, wenn ein solches Haus der Welt
ein Vorbild vor die Augen stellt,
daß ohne Gottesdienst im Geist
das äußre Werk nichts ist und heißt!

Wohl, wenn das Räuchwerk im Gebet
beständig in die Höhe geht,
und man nichts treibet fort und fort,
als Gottes Werk und Gottes Wort!

Wohl, wenn im äußerlichen Stand
mit fleißiger getreuer Hand
ein Jegliches nach seiner Art
den Geist der Eintracht offenbart!

Wohl, wenn die Eltern gläubig sind,
und wenn sie Kind und Kindeskind
versäumen nicht am ewgen Glück!
Dann bleibet ihrer keins zurück.

Wohl solchem Haus! denn es gedeiht:
die Eltern werden hocherfreut,
und ihren Kindern sieht man’s an,
wie Gott die Seinen segnen kann.

So mach ich denn zu dieser Stund
sammt meinem Hause diesen Bund:
Wich alles Volk auch nov ihm, fern,
ich und mein Haus stehn bei dem Herrn!