Wohl Stehts Im Land


Wohl stehts im land
In allem stand
Wenn fried darin regieret:
Der fried ernährt,
Unfried verzehrt
Das gut der fried gebiehret.

Dem fried nachjag,
In lieb vertrag,
Wenns nicht so gleich zugehet:
Auf krieg und streit
Kommt herzeleid;
Verwüstung draus entstehet.

O Gott, mein Herr,
Dem satan wehr,
Daß er uns nicht bethöre:
Gut policey
Und fried verleib,
Daß eins das andre liebe.

So wollen wir
Und für und für
Der dankbarkeit befleissen,
Und dich allzeit
In ewigkeit
Erheben und hoch preisen.